IP65 und IK10: Die Normen-Erklärung für Schutz gegen Wasser und Stöße
Herr Grünberg, Ihre Frage zur Stoßfestigkeit (IK10) der TRIPROOF IP65 Feuchtraumleuchte trifft den Kern der professionellen Lichtplanung. Die meisten Defekte in Industrie- und öffentlichen Bereichen sind auf einen Mangel an entweder Feuchtigkeits- oder Stoßschutz zurückzuführen.
Hier ist die detaillierte Erklärung der beiden wichtigsten Schutzklassen:
1. IP-Schutz (Ingress Protection) – Schutz vor Medien
Der IP-Code gibt an, wie gut eine Leuchte gegen das Eindringen von festen Fremdkörpern (Staub) und Feuchtigkeit (Wasser) geschützt ist.
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IP65: Ist die meistverkaufte Schutzklasse in diesem Segment:
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Erste Ziffer (6): Staubdicht – Kein Eindringen von Staub möglich.
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Zweite Ziffer (5): Schutz gegen Strahlwasser (aus jedem Winkel).
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Wann IP65 benötigt wird: Überall, wo es nass und schmutzig ist (Waschanlagen, Keller, überdachte Außenbereiche).
2. IK-Schutz (Impact Protection) – Schutz vor Mechanik
Der IK-Code (nach europäischer Norm EN 62262) ist der Widerstand gegen mechanische Belastung, Schläge und Vandalismus.
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IK10: Dies ist die höchste Schutzklasse und bedeutet, dass die Leuchte einem Aufprall von 20 Joule standhält. Zum Vergleich: Das entspricht einem 5 Kilogramm schweren Gegenstand, der aus 40 Zentimetern Höhe auf die Leuchte fällt.
| IK-Code | Aufprall-Energie | Beispiel-Einsatzort |
| IK08 | 5 Joule | Standard-Industrieleuchte |
| IK10 | 20 Joule | Sporthallen, Tiefgaragen, Schulen, Vandalismus-Zonen |
Die Kombination zählt:
Eine reine IP65-Leuchte ist perfekt gegen Feuchtigkeit geschützt, aber eventuell nicht gegen den Ball in der Sporthalle. Die Kombination aus IP65 und IK10 – wie bei unserer TRIPROOF-Serie – garantiert Ihnen umfassenden Schutz vor der Umwelt und mechanischer Einwirkung. Fragen Sie bei jedem Projekt, in dem Stöße möglich sind, explizit den IK-Wert ab.
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